
Die kurze Antwort: Rechnen Sie immer den Raum, nicht das Gerät. Die Kühllast ergibt sich aus Fläche, Ausrichtung, Deckenhöhe, Dämmung und dem, was im Raum Wärme abgibt. Danach entscheidet der Nutzungszweck über die Auswahl: Lautstärke im Schlafzimmer, Luftverteilung im offenen Wohnbereich, Zugluftfreiheit am Arbeitsplatz.
Was alle Räume gemeinsam haben
Der erste Schritt ist immer derselbe: die Kühllast berechnen. Erst danach lohnt der Blick auf Geräte, denn ohne diese Zahl vergleichen Sie Preise für Leistungsklassen, die vielleicht gar nicht passen.
Der zweite gemeinsame Punkt ist die Verschattung. In jedem Raum mit Süd- oder Westfenstern nimmt außenliegender Sonnenschutz einen erheblichen Teil der Last weg, bevor sie im Raum ankommt. Das ist die einzige Maßnahme, die gleichzeitig Anschaffung und Betrieb günstiger macht.